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Geschichtliches:

Alcaniz ist für eine kleine Stadt übermäßig mit mittelalterlichen Kirchen und Festungen versehen. Die Stadt hatte wohl eine sehr große Bedeutung zu jener Zeit.

Wir hatten leider keine Zeit, dies zu entdecken. So beginnt meine Geschichtsschreibung mit dem Jahre 1965: In diesem Jahr verwirklichte der in Alcaniz ansässige Arzt Joaquin Repolles Garcia zum ersten Mal seinen Traum von einem Autorennen im Ort. Er suchte sich als Termin den 11. September aus, damit das Rennen mit dem alljährlichen Stadtfest zusammenfiel. Am 11.09.65 siegte so Perlayo Martinez auf Nardi 1000 GT.

Bis Ende 1984 habe ich den Wagen durchgehend gefahren, was der Karosserie nicht gut bekommen ist. Dann habe ich ihn bis Ende 1989 fünfmal im Winter abgemeldet. Von Dezember 1989 bis Juli 1993 wurde die Karosserie aufwendig restauriert, u. a. wurden alle Kotflügel und beide Türen erneuert.

So fand ich, es ist peinlich das zuzugeben, erst nach 6 Monaten heraus, daß die Kotflügel GFK-Ersatz waren. Der Motor war ein reiner 411er. Geschraubt war der Wagen nur an wenigen Stellen. Mein Vorgänger hielt es wohl für besser, die Einzelteile wie Armaturenbrett und Benzinleitungen einfach "anzustecken".

Bevor ich die Verfolgung nach einer längeren Schrecksekunde aufnehmen konnte, war dieser uneinholbar im Verkehrsgewühl verschwunden. Eine Woche später ein bildhübscher silberfarbener 356 auf dem Flughafenparkplatz. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich dieser aber als Replika des hiesigen Herstellers Invema, der seinerzeit so manche 356er-Kopie angefertigt haben muß. Ebenso wie ein entsprechendes Cabrio, das ich über eine Zeitungsannonce aufspürte und umgerechnet ca. DM 15000,- kosten sollte.

Den ersten 911 sah ich etwa 1966. Ich war acht Jahre alt. Er war weiß und hatte grün getönte Scheiben, wenn ich mich recht erinnere. Im Wagen saß eine Blondine, die mich damals noch nicht interessierte. Die Karosserie hatte mir sofort gefallen und das Motorgeräusch ließ meinen Puls schneller schlagen. Ab 1969 begann ich mit dem Sammeln von 911-Prospekten und Testberichten. Jedem 911 hatte ich nachgeschaut und dem Motorgeräusch nachgelauscht. Diesen Jugendtraum mußte ich mir unbedingt irgendwann erfüllen...

Vor der Abreise versicherte mir Michael Wittke, daß die Geräusche aus meinem Getriebe normaler Verschleiß seien und wir nach 3000 km geplanter Urlaubsfahrt doch endlich die vorgesehene Getrieberevision machen sollten. Aber "3000 km geht noch" waren seine Abschiedsworte.

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